Kunststofffenster Preise
Kunststofffenster zählen zu den beliebtesten Fenstertypen – und das aus gutem Grund: Sie sind pflegeleicht, langlebig, wärmedämmend und vor allem preiswert. Doch wie viel kosten Kunststofffenster wirklich? Hier erfahren Sie, mit welchen Preisen Sie rechnen sollten und welche Faktoren die Kosten beeinflussen.


Was beeinflusst den Preis eines Kunststofffensters?
Die Preise für Kunststofffenster hängen nicht nur vom Material ab, sondern auch von Ausstattung und Größe. Die wichtigsten Einflussfaktoren:
- Fenstergröße: Je größer das Fenster, desto teurer – Maßanfertigungen kosten mehr als Standardmaße
- Verglasung: 2-fach oder 3-fach Isolierverglasung, optional mit Schallschutz, Sonnenschutz oder Sicherheitsglas
- Öffnungsmechanismus: Festverglasung ist günstiger als Dreh-Kipp- oder Schiebefenster
- Zusatzfunktionen: Rollladenaufsatz, Lüftungssysteme, RC-Sicherheitsbeschläge, Smart-Home-Kompatibilität
- Farbgebung: Weiß ist am günstigsten, folierte Farbdekore (z. B. Anthrazit) erhöhen den Preis
Tipp: Kunststofffenster bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Fensterbau – besonders bei größeren Stückzahlen oder Komplettsanierungen.
Was kosten Kunststofffenster im Durchschnitt?
Hier finden Sie typische Preisbeispiele für Kunststofffenster in gängigen Größen – jeweils ohne und mit Einbau:
- Kunststofffenster 100 × 120 cm, 2-fach Verglasung: ca. 150–250 €
- Mit 3-fach Verglasung: ca. 250–350 €
- Mit Rollladenaufsatz: ab ca. 400 €
- Einbaukosten (regional abhängig): ca. 100–250 € pro Fenster
Komplettpreise mit Einbau (pro Fenster): ca. 300–600 €, je nach Ausstattung
Besonders günstig: Serienfertigungen in Standardmaßen oder Online-Angebote mit Selbstaufmaß. Viele Anbieter gewähren auch Mengenrabatte ab 5–10 Fenstern.


Was ist bei der Auswahl und dem Kauf von Kunststofffenstern zu beachten?
Auch günstige Kunststofffenster sollten gewisse Qualitätsstandards erfüllen. Achten Sie beim Kauf auf:
- U-Wert: Für förderfähige Wärmedämmung sollte der U-Wert ≤ 1,3 W/m²K liegen
- CE-Kennzeichnung & Prüfzeugnisse: RAL-Gütezeichen, EN-Normen, ggf. RC-Klassifizierung bei Sicherheitsfenstern
- Montage durch Fachbetrieb: Nur so sind Dichtigkeit, Funktion und Garantie gewährleistet
- Förderprogramme: Mit KfW- oder BAFA-Zuschüssen lassen sich 15–20 % der Kosten sparen
Fazit: Kunststofffenster sind eine langlebige, kosteneffiziente Lösung für Neubau und Sanierung. Wer Preise vergleicht und sinnvoll auswählt, erhält hohe Qualität zu einem attraktiven Preis.