Sprossenfenster

Sprossenfenster verleihen Gebäuden Charakter, Struktur und oft auch nostalgischen Charme. Ob im Altbau, Landhausstil oder als Designelement im modernen Bau – sie sorgen für eine besondere Optik mit klarer Fensterunterteilung. Dabei sind sie nicht nur dekorativ, sondern auch funktional gestaltbar und in zahlreichen Varianten erhältlich.

Sprossenfenster Preise

Was sind Sprossenfenster – Aufbau und Varianten

Ein Sprossenfenster besteht aus mehreren durch Sprossen unterteilten Glasflächen. Es wirkt optisch kleinteiliger und erinnert an klassische Fensterarchitektur – zum Beispiel aus Fachwerkhäusern oder Jugendstilgebäuden. Es gibt drei Hauptarten:

  • Wiener Sprosse: Nur aufgeklebte Sprosse außen, mit Abstandhalter im Glas – reine Optik, kein Unterbrechen der Isolierverglasung
  • Helima-/Zwischensprosse: Liegt zwischen den Glasscheiben – pflegeleicht, günstiger, reduziert aber die Tiefenwirkung
  • Echte Sprosse: Jedes Glasteil ist separat – teuer, aber authentisch und handwerklich hochwertig

Tipp: Für den Altbau ist die echte Sprosse oft Pflicht, im Neubau reicht meist die Wiener Sprosse für die gewünschte Optik.

Vorteile und Einsatzbereiche von Sprossenfenstern

Sprossenfenster sind mehr als nur dekorativ – sie bieten eine klare Gliederung der Fassade und fügen sich harmonisch in verschiedene Baustile ein. Die Vorteile im Überblick:

  • Optische Gliederung: Besonders bei großen Fensterflächen
  • Authentizität: Ideal bei Denkmalpflege oder Altbausanierung
  • Individuelles Design: Sprossenanzahl und -verlauf frei wählbar
  • Kombinierbar mit moderner Technik: Auch mit Wärmeschutz, Schallschutz oder Sicherheitsglas verfügbar

Beliebte Einsatzorte: Altbauten, Landhäuser, Villen, Dachgauben, Fachwerkhäuser, Fenster mit symmetrischem Fassadenbild.

Wie plane und bestelle ich Sprossenfenster richtig?

Beim Kauf von Sprossenfenstern kommt es auf Maßarbeit und sorgfältige Planung an – sowohl optisch als auch technisch:

  1. Fenstergröße & Form festlegen: Ideal für symmetrische Fassaden oder kleinere Flächen
  2. Sprossentyp wählen: Echt, aufgesetzt oder im Scheibenzwischenraum – je nach Anspruch und Budget
  3. Design definieren: Anzahl, Anordnung (horizontal, vertikal, Kreuzsprosse), Sprossenbreite und Farbe
  4. Verglasung & Ausstattung: 2-/3-fach-Verglasung, ggf. Schallschutz oder Sicherheitsglas
  5. Anbieter nutzen: Hier lassen sich Sprossenfenster individuell konfigurieren

Tipp: Bei denkmalgeschützten Objekten sollten Materialwahl und Sprossenteilung mit dem Bauamt abgestimmt werden – oft sind Holzfenster mit echter Sprosse erforderlich.

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