Schallschutzfenster
Schallschutzfenster sorgen für Ruhe in den eigenen vier Wänden – selbst bei starkem Verkehr, Bahntrassen oder Fluglärm. Sie bieten speziell aufgebaute Verglasungen und Rahmenlösungen, die Außengeräusche deutlich reduzieren. Für Wohnqualität, Konzentration und erholsamen Schlaf ist Schallschutz unverzichtbar – besonders in lärmbelasteten Lagen.


Was sind Schallschutzfenster – Aufbau und Funktionsweise
Schallschutzfenster bestehen aus speziellen Glaskombinationen und angepassten Rahmenkonstruktionen, die Luft- und Körperschall effektiv dämmen. Der Schalldämmwert wird in Dezibel (dB) angegeben und in sogenannte Schallschutzklassen eingeteilt:
- Schallschutzklasse 1: Reduziert Lärm um ca. 25–29 dB – geeignet für ruhige Wohngegenden
- Schallschutzklasse 2–3: 30–39 dB Minderung – empfehlenswert an befahrenen Straßen
- Schallschutzklasse 4–5: Bis zu 45 dB – für stark belastete Lagen wie Flughafennähe oder Bahngleise
Die Schalldämmung entsteht durch:
- Asymmetrischen Glasaufbau: Unterschiedlich dicke Glasscheiben zur Schallstreuung
- Schallschutzfolie (bei VSG): Absorbiert Schwingungen und verbessert die Dämmung
- Spezieller Rahmenaufbau: Mit Mehrkammerprofilen und dichten Dichtungen
Vorteile und Einsatzbereiche von Schallschutzfenstern
Der Einbau von Schallschutzfenstern lohnt sich überall dort, wo Außenlärm die Lebensqualität mindert. Die Vorteile im Überblick:
- Mehr Ruhe: Lärmbelastung im Innenraum wird spürbar reduziert
- Gesunder Schlaf & Konzentration: Besonders wichtig in Schlaf-, Kinder- und Arbeitszimmern
- Wertsteigerung: Ruhige Wohnungen sind attraktiver und höher bewertet
- Wärmeschutz inklusive: Moderne Schallschutzfenster bieten gleichzeitig exzellente Dämmwerte (Uw-Wert)
- Kombinierbar mit Sicherheit & Design: Auch als Sprossen-, Farb- oder Kunststoff-Alu-Fenster verfügbar
Typische Einsatzorte: Hauptverkehrsstraßen, Innenstadtlagen, Flughafennähe, Bahntrassen, Schulen und Kindergärten.


Wie wählt und bestellt man das passende Schallschutzfenster?
Die Wahl des richtigen Schallschutzfensters hängt von der tatsächlichen Lärmbelastung ab. So gehst du bei der Planung vor:
- Lärmquelle analysieren: Verkehr, Industrie, Bahn? Je höher der Umgebungslärm, desto höher die Schallschutzklasse
- Fensterposition prüfen: Straßen- oder Hofseite? Schlafräume besonders schützen
- Klasse wählen: Klasse 2–3 für Stadtlagen, Klasse 4–5 für stark belastete Bereiche
- Ausstattung definieren: Kunststoffrahmen, Verglasung, Farbe, Zusatzfunktionen (z. B. Einbruchschutz)
- Anfrage an uns stellen: In unserem Anfrageformular können Sie uns Ihre individuelle Anfrage stellen.
Tipp: Achte auf korrekten Einbau mit schallgedämmten Anschlussfugen – sonst geht ein Großteil der Wirkung verloren. Fachgerechte Montage ist hier besonders wichtig.