Wärmeschutzfenster

Wärmeschutzfenster sind ein zentraler Baustein für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Sie helfen dabei, Heizkosten zu senken, Wohnkomfort zu steigern und gleichzeitig Umweltschutz und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Durch moderne Mehrfachverglasung, isolierte Rahmen und spezielle Abstandhalter bieten Wärmeschutzfenster einen deutlich verbesserten U-Wert im Vergleich zu herkömmlichen Verglasungen.

Kunststofffenster
ALUPLAST IDEAL 8000 ALUSKIN

Wie funktionieren Wärmeschutzfenster – und worauf kommt es an?

Der Wärmeschutz eines Fensters ergibt sich aus dem Zusammenspiel mehrerer Komponenten:

  • Verglasung: 2- oder 3-fach-Isolierverglasung mit Edelgasfüllung und Wärmeschutzbeschichtung
  • Abstandhalter: „Warme Kante“-Technologie reduziert Wärmebrücken am Glasrand
  • Fensterrahmen: Mehrkammerprofile mit niedrigen Uf-Werten (z. B. 1,0–1,3 W/m²K)
  • Dichtungen: Hochwertige Mittel- oder Anschlagdichtungen verhindern Zugluft

Wichtiger Kennwert: Der Uw-Wert (Gesamtwert für Rahmen + Glas) sollte ≤ 0,9–1,1 W/m²K betragen, um als echter Wärmeschutzfenster zu gelten und förderfähig zu sein.

Was ist bei der Auswahl und Bestellung von Wärmeschutzfenstern zu beachten?

Wärmeschutzfenster sollten immer auf die jeweilige Gebäudesituation abgestimmt sein. Hier ein Überblick über die wichtigsten Auswahlkriterien:

  • Gebäudeart: Neubau, Altbau oder energetische Sanierung? Fördervorgaben beachten (z. B. KfW, BEG)
  • Glaswahl: 3-fach-Verglasung spart am meisten Energie, 2-fach nur für wenig genutzte Räume sinnvoll
  • Rahmenmaterial: Kunststoffprofile mit 6–7 Kammern bieten hohe Dämmung zum fairen Preis
  • Fenstergröße: Je größer das Fenster, desto relevanter ist ein guter Uw-Wert zur Minimierung von Wärmeverlust
  • Wärmebrücken vermeiden: Fachgerechter Einbau mit gedämmter Anschlussfuge ist entscheidend

Wie bestelle ich Wärmeschutzfenster richtig – und welche Förderungen sind möglich?

Die Bestellung läuft in der Regel über einen Online-Konfigurator oder Fachhändler. So gehen Sie Schritt für Schritt vor:

  1. Fenstermaße & Öffnungsarten bestimmen: Exakt ausmessen oder Aufmaßservice nutzen
  2. Verglasung & Rahmenmaterial wählen: 3-fach-Verglasung mit Kunststoff-Mehrkammerprofil ist Standard
  3. Uw-Wert prüfen: Nur Fenster mit ≤ 0,95 W/m²K sind förderfähig
  4. Förderung beantragen: Vor dem Kauf bei KfW oder BAFA Förderung prüfen und ggf. Energieberater einbeziehen
  5. Fachgerechter Einbau: Voraussetzung für Förderung und maximale Energieeinsparung

Tipp: Wärmeschutzfenster lohnen sich nicht nur energetisch – sie erhöhen auch den Wert und Wohnkomfort Ihrer Immobilie langfristig.

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